REFERENZEN 02 / GRUNDRISS 1:1

Erst verstehen.
Dann buchen.

Grundriss 1:1

Ein Angebot, das man erklären muss, bevor man es verkaufen kann. Also zeigt die Seite es, statt es zu beschreiben.

WEBENTWICKLUNG
3D IM BROWSER
OSTWESTFALEN-LIPPE
Die Startseite von Grundriss 1:1: eine Halle, ein Grundriss auf dem Boden und die Überschrift „Dein Grundriss in Originalgröße“ GRUNDRISS1ZU1.DE / VON UNS ENTWICKELT
01 — DIE AUFGABE

Das Angebot war neu.
Der Markt kannte es nicht.

Vier Beamer strahlen einen Bauplan in Originalgröße auf einen Hallenboden. Pappmöbel kommen hinein, und der Bauherr läuft seine Wege ab, bevor der erste Stein liegt. Das ist in einem Satz gesagt — und trotzdem hat es niemand vor Augen, der es noch nie gesehen hat.

Genau daran ist eine Zwischenfassung der Seite gescheitert: Der Kunde schickte sie an Bekannte, und wer sein Geschäft nicht kannte, verstand nicht, was hier angeboten wird. Die Seite musste also erst begreiflich machen, was passiert — und durfte erst danach Pakete, Kalender und Preise zeigen.

KUNDE
Grundriss 1:1 · Barntrup
UNSER BEITRAG
Konzept, Gestaltung & Entwicklung
UMFANG
Website, 3D-Bühne, Buchung & Redaktion
LIVE SEIT
25. August 2026
02 — DIE DNA DES PROJEKTS

Was dieses Projekt
ausmacht.

Fünf Bausteine.
Ein Angebot, das sich selbst erklärt.

Weiter zum Angebot
DAS VERFAHREN01 / 05
Die Überschrift „Vier Beamer. Dein Grundriss. Der Hallenboden.“ auf dunklem Grund

Vier Beamer. Ein Hallenboden.

Kein Modellbau, keine Kulisse: Der Plan wird von der Decke auf den Boden gestrahlt. Dieser Satz steht jetzt im ersten Bildschirm — und weiter unten noch einmal als drei Schritte.

DER ABLAUF02 / 05
Schritt 02 des Ablaufs: „Grundriss hochladen“ mit der Erklärung zur sofortigen Prüfung

Vom PDF zum begehbaren Raum.

Fünf Schritte in der Reihenfolge, in der sie passieren. Der hochgeladene Plan wird sofort im Browser geprüft: falsches Format, zu kleine Datei, fehlender Maßstab — die Antwort kommt beim Hochladen und nicht am nächsten Tag per Mail.

DIE PAKETE03 / 05
Zwei Paketkarten nebeneinander: „Grundriss Check“ und „Grundriss Coach“ mit ihren Leistungen

Was es kostet, steht da.

Drei Pakete und eine Anfrage für Profis, jedes mit Leistungen, Dauer und Preis. Wer erst fragen muss, was es kostet, fragt oft gar nicht erst.

DER TERMIN04 / 05
Der erste Schritt der Buchung: „01 / 04 Paket“ mit vier Auswahlfeldern

Paket, Dauer, Termin. Zwei Minuten.

Die Buchung läuft in vier Schritten im Browser. Der Kalender zeigt Zeiten und keine Belegung — was jemand wählt, ist ein Terminwunsch, und die Seite sagt das auch so.

FÜR PROFIS05 / 05
Die Überschrift „Bauträger, Architekten, Fertighausanbieter.“ auf hellem Grund

Dieselbe Seite, ein zweiter Käufer.

Bauträger, Architekten und Fertighausanbieter brauchen andere Worte als ein Bauherr. Sie bekommen ein eigenes Band auf derselben Seite statt einer zweiten Website.

03 — DAS ANGEBOT

Der Plan steht auf,
während man liest.

Wer das Angebot nicht vor sich sieht, fragt nicht an. Also führt die Startseite es vor: Aus dem gedruckten Plan wird ein Raum, und die Möbel darin lassen sich verschieben.

  1. Ein Grundriss von oben, die Räume beschriftet mit Garage, WC, Flur, HWR und Wellnessbereich
    01 · DER PLAN

    Erst liegt er flach.

    Von oben ist es, was jeder Bauherr kennt: ein Grundriss mit Räumen und Quadratmetern. Die Wände sind schon da — nur auf null gestaucht.

  2. Das Modell von der Seite: Wände stehen, ein Laufweg ist mit 9,5 M beschriftet
    02 · DIE WEGE

    Dann stehen die Wände.

    Beim Scrollen wachsen sie aus dem Boden, und der Weg vom Wohnen zum Pool bekommt eine Zahl: 9,5 Meter. Im Plan war das eine dünne Linie.

  3. Zwei Möbelstücke im Raum, dazwischen die Anzeige „25 cm“ und der Hinweis „zu eng zum Vorbeigehen“
    03 · DIE MÖBEL

    Dann stellt man die Möbel.

    Esstisch, Schrank, Teppich in echten Maßen, mit dem Finger verschiebbar. Wird es eng, rechnet die Seite nach: „Engste Stelle: 25 cm · zu eng zum Vorbeigehen“.

Aufnahmen der Startseite von grundriss1zu1.de vom 21.09.2026 — drei Stellen derselben Bühne.

04 — WAS IM WEG STAND

Drei Stellen, an denen
es nicht weiterging.

Jede davon hätte die Anfrage gekostet. Was dagegen hilft, steht darunter.

01

Die Seite verkaufte etwas, das niemand vor sich sah.

Der Kunde schickte eine Zwischenfassung an Bekannte. Wer sein Geschäft nicht kannte, verstand nicht, was angeboten wird — das Verfahren stand nirgends auf der Seite. An einer Stelle stand sogar ein falsches: „abstecken“ klingt nach Klebeband, nicht nach Licht.

Das Verfahren steht jetzt im ersten Bildschirm, in einem Satz: vier Beamer, der Grundriss, der Hallenboden. Darunter dieselbe Sache noch einmal in drei Schritten. Und davor die Bühne, die es vorführt, bevor jemand einen Satz gelesen hat.

02

Auf dem Telefon ruckelte die Bühne.

Genau dort kommen die Besucher an: 88 Prozent der Aufrufe fielen später aufs Telefon. Naheliegend wäre gewesen, das Modell zu vereinfachen — es hat nur 630 bis 1.400 Dreiecke. Daran lag es nicht.

Gemessen statt geraten: Die Last lag in der Füllrate und in einem Schattendurchgang je Bild. Ein Geräteprofil rechnet auf dem Telefon mit weniger Bildpunkten und einer kleineren Schattenkarte — aus 986.000 Bildpunkten wurden 514.000, aus 167 Zeichenaufrufen 100. Das Modell blieb, wie es war.

03

Die ganze Bühne hing an einer einzigen Datei.

3D, Bewegung und Buchung lagen zusammen in einem Bündel von 732 Kilobyte, das jeder Aufruf sofort geladen hat. Auf dem Telefon rechnete der Browser sekundenlang an dieser einen Datei, bevor überhaupt etwas zu sehen war.

Jetzt wartet die Bühne auf die erste Bewegung: Sobald jemand scrollt, tippt oder die Maus bewegt, lädt sie nach. Vorher sind es zwei Kilobyte. Die Seite steht, bevor das Schwere überhaupt anfängt.

  • ASTRO
  • THREE.JS
  • TYPESCRIPT
  • POSTGRESQL
05 — DER UNTERBAU

Passend gebaut.
Selbst zu pflegen.

Vier Bausteine, die zusammenarbeiten — und ein Betrieb, der ohne uns auskommt: Texte, Zeiten und Sperren ändert der Kunde selbst und stellt sie mit einem Knopf online.

Die Seite ist fertig, bevor sie ankommt.
Astro: fertig ausgelieferte Seiten ohne Servercode. Sie liegen auf dem Server des Kunden und brauchen dort nichts weiter.
Die Bühne wartet auf die erste Bewegung.
Three.js und GSAP: Der 3D-Teil lädt erst, wenn jemand scrollt, tippt oder die Maus bewegt. Vorher sind zwei Kilobyte unterwegs statt 732.
Zeiten und Texte ändert der Kunde selbst.
Payload und PostgreSQL: Öffnungszeiten, Sperren, Pakete und jeder Satz stehen in der Redaktion. Ein Knopf exportiert, baut, prüft die Links — und schaltet erst dann um.
Gezählt wird auf dem Server.
Eine eigene Messung statt eines fremden Dienstes: kein Keks, keine Kennung auf dem Gerät — und deshalb kein Einwilligungsbanner vor der Seite.
06 — DAS PROJEKT IM ORIGINAL

Reinschauen.
Selbst entdecken.

GRUNDRISS 1:1
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